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Kabellose ÜbertragungInfrarot
Zum Abschluß noch einiges Wissenswertes über eine sehr zukunftsweisende Technologie der Datenübertragung: die Infrarot-Übermittlung.
Als Übertragungsmedium dient ein Lichtstrahl mit Frequenzen im Infrarotbereich.
Dieser Lichtstrahl wird mit Informationen moduliert und über eine relativ kurze Distanz vom Sender zum Empfänger geschickt.
Dieselbe Technologie wird bei der Fernbedienung eines TV-Gerätes verwendet.
Auch hierfür wurde ein Standard etabliert - durch die IrDA (Infrared Data Association), eine extra für diesen Zweck gegründete Organisation.
Zur Kommunikation via Infrarot müssen beide beteiligten Geräten sogenannte transceiver (eine Kombination von Sender (transmitter) und Empfänger (receiver)) besitzen.
Spezielle Mikrochips weisen diese Fähigkeit auf. Die notwendige Synchronisierung wird durch die entsprechende Software gewährleistet.
Nach dem Standard IrDA-1.1 beträgt die maximale Größe der übertragenen Daten 2048 Bytes und die größte Übertragungsrate liegt bei 4 Mbps.
Infrarot-Übertragung kann auch für etwas längere Verbindungen in LANs (Local Area Networks) genutzt werden.
Die größte effektive Entfernung ist etwas unter 1,5 Meilen und die größte übertragbare Bandbreite ist 16 Megabits pro Sekunde.
Weil Infrarot eine Übertragung auf der Sichtlinie ist, ist es empfindlich gegen Nebel und andere Außenbedingungen.
Eine Hauptnutzung der Infrarot-Übertragung liegt derzeit in der Kommunikation von und mit Notebook-Computern.
Die kabellose Verbindung ist beispielsweise interessant, um Dokumente vom Notebook zum Drucker zu senden. Bluetooth
Bluetooth ist ein Industriestandard für die drahtlose Vernetzung von Geräten über kurze Distanz.
Bluetooth bietet eine drahtlose Schnittstelle, über die sowohl mobile Kleingeräte wie Mobiltelefone und PDAs als auch Computer und Peripheriegeräte miteinander kommunizieren können.
Ein solches Netzwerk wird auch als Wireless Personal Area Network (WPAN) bezeichnet. |