Entwicklung
Zu Beginn der Theaterbeleuchtung wurde jeder Scheinwerfer von einer Person bedient. Die Entwicklung der analogen Steuerpulte hatte drastische Personaleinsparungen zur Folge, da eine Person ausreichte um eine komplette Lichtanlage zu steuern. Hier wurde jeder Scheinwerfer über eine eigene Ader im Multicore angesteuert. Dies führte
zu vielen dicken
Multicores und bei zunehmender Leitungslänger wird das Signal zusehends schlechter und es kommt nicht mehr zeitgleich
mit anderen zum selben Zeitpunkt gesendeten Signalen an. Ein weiteres großes Problem stellte die fehlende Norm dar,
da jeder Hersteller sein eigenes Verfahren verwendete. Das verbreiteste Verfahren war das 0-10V-Verfahren. Scheinwerfer
wurden einzeln gedimmt oder ein und ausgeschaltet, jedoch war es schwer und nur unter einem hohen Kostenaufwand
realisierbar. Dies führte zum baldigen Einsatz des Computers in der Lichttechnik. Erst jetzt war die Effektsteuerung
richtig möglich. Jedoch wurde der große Vorteil, das digitale Signal nicht genutzt, sondern in analoge
Spannungen zurückgewandelt. Um den Vorteil des digitalen Signals zu nutzen wurde das DMX-512 Protokoll entwickelt,
was neben der hohen stöhrunanfälligkeit im Vergleich zum analogen Signal auch noch viel weniger Adern, für
selbe Anzahl an Geräten benötigt wurde.